Bescheinigung über die Anzeige eines Todesfalles

Bescheinigung über die Anzeige eines Todesfalles

Leika: 99101016000000

Informationen / Kurztext

Fehlen Angaben oder Nachweise für die Beurkundung eines Personenstandsfalls, kann das Standesamt die Beurkundung zurückstellen. Die Beurkundung des Personenstandsfalls ist in diesem Fall in angemessener Frist nachzuholen. Dem Anzeigenden ist auf Antrag eine Bescheinigung darüber auszustellen, dass der Personenstandsfall angezeigt wurde, aber noch nicht beurkundet werden konnte.

Einfache Sprache

Bescheinigung über die Zurückstellung der Beurkundung eines Sterbefalles.

Volltext

Wenn Ihnen nach der Anzeige eines Sterbefalls aufgrund fehlender Daten oder Nachweise noch keine Sterbeurkunde ausgestellt werden kann, können Sie sich die Anzeige des Todes bescheinigen lassen.

Diese Bescheinigung dient Ihnen als Nachweis, dass Sie Ihrer Anzeigepflicht nachgekommen sind.

Mit der Bescheinigung können Sie die ordnungsgemäße Anzeige des Sterbefalls nachweisen. Die Anzeige ist eine Voraussetzung für die Bestattung der verstorbenen Person.

Erforderliche Unterlagen

Keine

Voraussetzungen

  • Der Sterbefall muss gegenüber dem Standesamt, in dessen Bezirk der Sterbefall eingetreten ist, von Ihnen angezeigt sein.
  • Die Beurkundung des Sterbefalls muss durch das zuständige Standesamt wegen fehlender Angaben oder Nachweise zurückgestellt sein.
  • Die Bescheinigung kann nur die Person beantragen, die den Sterbefall gemeldet hat

Kosten

kostenfrei

Verfahrensablauf

  • Stellen Sie den Antrag schriftlich oder mündlich beim zuständigen Standesamt.
  • Das Standesamt prüft Ihre Angaben und stellt gegebenenfalls die Bescheinigung aus.
  • Das Standesamt schickt Ihnen die Bescheinigung der Anzeige per Post, sofern keine persönliche Abholung vereinbart wurde

Formulare

keine

Rechtsgrundlage

§7 Abs. 2 PStV